Hallo aus dem Norden

Ich bin Mathias, Entwickler aus dem Norden Deutschlands, und ich baue gerade mein erstes eigenes Spiel: HoldStrong: The Last Tower.
In diesem Devlog geht es um zwei Dinge: um Game-Dev ganz allgemein und um den konkreten Stand meiner eigenen Entwicklung. Ein Marketing-Blog soll das ausdrücklich nicht werden. Stellt es euch eher wie ein Werkstattbuch vor, das zufällig öffentlich herumliegt.
Was ich baue
HoldStrong ist ein Roguelite Tower Defense im hohen Norden. Ein letzter Turm steht vor dem Ewigen Eis, die Wellen hören nie auf, und der Tod wirft dich nicht an den Anfang zurück. Du fällst, wirst nach Walhall getragen und kehrst am nächsten Morgen stärker wieder heraus.
Einen Sieg-Zustand gibt es nicht. Das ist keine Funktion, die mir noch fehlt, sondern genau die Idee dahinter: Den Fimbulwinter, den großen Winter vor dem Weltuntergang, gewinnt man nicht. Man überdauert ihn.
Auf der Spielseite findet ihr den Trailer, die Götter an deiner Seite und den Countdown bis zur öffentlichen Demo.
Warum ich das öffentlich mache
Weil ein Spiel besser wird, wenn es nicht nur in meinem Kopf existiert.
Ich möchte nachvollziehbar machen, wie meine Entscheidungen zustande kommen, und ich möchte, dass ihr mir widersprechen könnt. Deshalb frage ich an den Stellen nach Feedback, an denen es noch etwas ändern kann, und nicht erst dann, wenn ohnehin alles festgezurrt ist. Wenn ihr eine Mechanik langweilig findet, ist jetzt der nützliche Zeitpunkt, das zu sagen. Zum Release ist es dafür zu spät.
Mitmachen
Geredet wird vor allem auf Discord. Dort landen Fragen, Zwischenstände und die Feedback-Runden, bevor irgendetwas fest wird. Kommt gerne dazu, wenn euch das interessiert.
Und eine ganz konkrete Bitte habe ich auch: Ich suche Freiwillige zum Testen. Wenn ihr das Spiel vorab spielen und mir sagen wollt, was daran nicht funktioniert, meldet euch hier an. Mir hilft eine einzige Person, die es spielt und dann nicht mag, deutlich mehr als zehn Leute, denen die Beschreibung gefällt.
Der Plan: wöchentlich
Ein Post pro Woche ist mein Ziel.
Das Schwierige daran ist nicht das Schreiben, sondern der Takt. Ausgerechnet in den Wochen, in denen wenig fertig geworden ist, will man am liebsten gar nichts sagen, und genau da fangen Devlogs an, still zu werden. Ich versuche es trotzdem, denn eine dünne Woche ist auch eine Information, und ein ehrliches „diese Woche lief es nicht” ist mehr wert als Schweigen.
Ich schreibe also auf, was fertig geworden ist, was nicht funktioniert hat und was ich unterwegs gelernt habe. Auch die Teile, bei denen ich falsch lag.
Ich freue mich darauf. Fangen wir an.
Später ergänzt: Die Posts, für die dieser hier einiges zurückgehalten hat, sind inzwischen da. Es gibt die Story hinter HoldStrong und was aus dem Ewigen Eis herauskommt.